Neue Tourismusstrategie Vision-T

Wien, 8. 4. 2026

Burgenland bringt touristische Praxis in den Prozess ein

Regionale Stakeholderrunde mit Staatssekretärin Elisabeth Zehetner liefert wichtige Impulse für die Finalisierung bis 15. Juni

Eisenstadt/Wien, 08. April 2026 – Mit den Stakeholderrunden in den Bundesländern geht der Strategieprozess Vision T in die nächste Phase. Ziel ist es, die bisherigen Zwischenergebnisse der neuen nationalen Tourismusstrategie mit den Realitäten vor Ort abzugleichen, regionale Erfahrungen einzubinden und daraus konkrete Impulse für die weitere Ausarbeitung zu gewinnen.

Zum Austausch in der Wirtschaftskammer Burgenland kamen gestern rund 50 Vertreterinnen und Vertreter der Tourismuswirtschaft sowie aus Regionen, Verbänden, Verwaltung und Politik zusammen. Die Gespräche sollen sicherstellen, dass die strategischen Leitlinien nicht nur inhaltlich überzeugen, sondern auch in der betrieblichen und regionalen Praxis tragen. Gleichzeitig stärken die Runden die gemeinsame Verantwortung für die Weiterentwicklung des Tourismusstandorts Österreich. Besonders ist dabei auch das Format selbst: Eine solche Dialogreihe mit regionalen Stakeholdern in den Bundesländern findet im Rahmen einer nationalen Tourismusstrategie erstmals statt.

Staatssekretärin für Tourismus Elisabeth Zehetner betont: „Mit Vision T wollen wir den österreichischen Tourismus nicht am Reißbrett neu denken, sondern gemeinsam mit jenen weiterentwickeln, die ihn tagtäglich gestalten. Gerade deshalb ist es wichtig, die Praxis frühzeitig einzubinden. Nur wenn Strategie und Realität zusammenpassen, entsteht ein Zukunftsbild, das wirtschaftlich tragfähig und in der Umsetzung wirksam ist.“

Inhaltlich geben die Stakeholderrunden einen breiten Überblick über zentrale Zukunftsfragen des heimischen Tourismus. Dabei geht es unter anderem darum, Saisonabhängigkeiten zu reduzieren, Betriebswechsel und Generationenübergaben besser zu begleiten, digitale Wertschöpfung gezielt zu stärken und die Tourismusakzeptanz in den Regionen langfristig abzusichern.

Wirtschaftskammerpräsident Andreas Wirth betont die Bedeutung des regionalen Austauschs: „Gerade im Burgenland zeigt sich, wie stark Tourismus in den Regionen verankert ist und wie eng er mit anderen Wirtschaftsbereichen verzahnt ist. Umso wichtiger ist es, dass die Perspektiven unserer Betriebe frühzeitig in die Entwicklung der neuen Tourismusstrategie einfließen. Die heutige Stakeholderrunde macht deutlich: Praxisnähe, Umsetzbarkeit und regionale Besonderheiten müssen im Zentrum von Vision T stehen. Nur so gelingt es, den Tourismusstandort nachhaltig zu stärken, Wertschöpfung zu sichern und neue Chancen für unsere Betriebe zu eröffnen.“

Für Staatssekretärin Zehetner ist klar: „Tourismus ist in Österreich weit mehr als eine Branche. Er ist Wertschöpfung, Arbeitgeber und Impulsgeber für ganze Regionen. Mit den Stakeholderrunden machen wir sichtbar, dass die Weiterentwicklung des Tourismus nur dann gelingt, wenn Bund, Länder, Regionen, Betriebe und Verbände ihre Perspektiven zusammenführen und Verantwortung gemeinsam wahrnehmen.“

Mit Vision T verfolgt das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus das Ziel, ein gemeinsames strategisches Zukunftsbild für den Tourismusstandort Österreich zu entwickeln. Die Rückmeldungen aus den Bundesländern fließen in die Finalisierung des Strategieprozesses ein. Die fertige Vision T wird am 15. Juni 2026 in Wien präsentiert.

 

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