LK Burgenland begrüßt Dürrepaket der Bundesregierung

Eisenstadt, 22. 8. 2026

LK-Präsident Nikolaus Berlakovich begrüßt die heute erzielte Einigung der Bundesregierung auf ein umfangreiches Dürre-Maßnahmenpaket zur Unterstützung der heimischen Landwirtschaft. Angesichts der schweren Verluste, die viele bäuerliche Betriebe durch die heurige Extremwettersituation erlitten haben, sei diese Unterstützung dringend notwendig.

„Die Einigung war höchst notwendig. Angesichts der massiven Schäden und Ernteausfälle durch die heurigen Extremwetterereignisse wird damit ein wichtiger Beitrag zur Absicherung bäuerlicher Existenzen und gleichzeitig zur Sicherung unserer heimischen Lebensmittelproduktion geleistet“, betont LK-Präsident Nikolaus Berlakovich.

 

Sein ausdrücklicher Dank gilt Bundeskanzler Christian Stocker, Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig sowie allen weiteren Verhandlungsteilnehmern, die diese wichtigen Maßnahmen auf den Weg gebracht haben.

 

Das Maßnahmenpaket umfasst:

140 Millionen Euro Entlastung bei der Sozialversicherung: Im 4. Quartal 2026 entfallen zwei Monatsbeiträge.

Zusätzliche 50 Millionen Euro für die Dürreversicherung: Damit wird die Zuschusshöhe zur Dürreversicherung der Österreichischen Hagelversicherung im Jahr 2027 von derzeit 55 Prozent auf 65 Prozent angehoben.

25 Millionen Euro Zinsenzuschüsse: Damit werden Betriebsmittelkredite für landwirtschaftliche Betriebe unterstützt.

25 Millionen Euro für die Stundung von Agrarinvestitionskrediten.

 

„Diese Maßnahmen schaffen dringend benötigte Entlastung und geben den Betrieben in einer schwierigen Situation etwas Luft. Gerade in Zeiten zunehmender Wetterextreme müssen wir dafür sorgen, dass unsere bäuerlichen Familienbetriebe eine Zukunft haben und die Versorgung mit heimischen Lebensmitteln gesichert bleibt“, so Berlakovich.

 

Entscheidend ist nun, dass auch die Bundesländer die Umsetzung der Maßnahmen mittragen und damit ein gemeinsames Signal für die heimische Landwirtschaft und eine sichere Lebensmittelversorgung setzen. Die beschlossenen Hilfen müssen rasch und unbürokratisch bei den betroffenen Betrieben ankommen.

 

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