4. 11. 2026 – Polizei News

Eisenstadt, 4. 11. 2026

Verkehrsunfall

Eine verletzte Person bei einem Verkehrsunfall mit PKW und Omnibus auf der S4 im Bereich der Abfahrt Bad Sauerbrunn (Bezirk Mattersburg)  

Gestern, gegen 00:45 Uhr, kam es auf der S4 Höhe Bad Sauerbrunn Fahrtrichtung Wiener Neustadt zu einem Auffahrunfall zwischen einem PKW und einem Omnibus. Dabei bemerkte die 52-jährige österreichische Omnibuslenkerin bei der Abfahrt Bad Sauerbrunn auf der S4 einen starken Schub von hinten auf den Omnibus. Als sie in den Rückspiegel sah, konnte sie aufsteigenden Rauch und Flüssigkeiten auf der Fahrbahn erkennen. Daher hielt sie den Omnibus an und erkannte beim Aussteigen, dass ein PKW in das Heck des Omnibusses gefahren ist und der PKW rasch in Flammen aufging. Die hinzugerufenen Feuerwehren (FF Mattersburg, FF Neudörfl und FF Bad Sauerbrunn) löschten das in Vollbrand stehende Fahrzeug. Die unbekannte Lenkerin des PKW wurde, mittels Rettungsdienstes, mit Verletzungen unbestimmten Grades, in das Krankenhaus Wiener Neustadt verbracht. Ein durchgeführter Alkotest bei der Omnibuslenkerin verlief negativ. Bei der unbekannten PKW-Lenkerin konnte aufgrund der Verletzungen kein Alkotest durchgeführt werden. Die S4 war während des Einsatzes bis 04:15 Uhr in diesem Bereich gesperrt.


Schwerer Betrug

Im Bezirk Eisenstadt kam es zu einem schweren Betrug durch eine angebliche Bankmitarbeiterin

 

Ein 54-jähriger österreichischer Staatsbürger erstatte am heutigen Tag Anzeige wegen schweren Betrugs. Dabei gab das Opfer an, dass es am gestrigen Tag von einer ihm unbekannten Telefonnummer angerufen wurde. Beim darauffolgenden Telefongespräch gab sich eine weibliche Stimme als Mitarbeiterin einer Bank aus und sagte, dass er eine Überweisung im hohen vierstelligen Bereich in ein EU-Land freigeben soll. Das Opfer antwortete, dass er keine Bestätigung der Überweisung durchführen wird, da von ihm keine in Auftrag gegeben wurde. Daraufhin gab die Dame an, dass es sich vermutlich um einen Betrug handelt und um weitere Betrugsversuche zu verhindern, schickt sie ihm über WhatsApp einen Link zu einer App. Nach Übermittlung des Links installierte das Opfer die App auf seinem Mobiltelefon. Als er am heutigen Tage zu seiner Bank ging, wurden ihm zwei Überweisungsbestätigungen im niedrigen fünfstelligen Bereich ausgefolgt.  Das Opfer hat jedoch keine der beiden Überweisungen veranlasst. Weiters wurde eine weitere Bankomatkarte des Opfers angefordert, obwohl dieser keine angefordert hatte. Es werden weitere Erhebungen geführt.

 

 

 

Wie kann ich mich schützen?

  • Generell sollten Sie jeden Link in E-Mails oder sozialen Netzwerken sorgfältig prüfen, bevor Sie daraufklicken. Enthält eine Internetadresse zwar den Namen des Instituts, aber ungewöhnliche Zahlen, Zeichen oder Schreibweisen ist Vorsicht geboten. Besser ignorieren den Link und rufen die Seite direkt auf.
  • Wenn Sie nach einer TAN gefragt werden, ohne eine Transaktion durchgeführt zu haben, handelt es sich um eine Phishing-Seite.
  • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie nach der Anmeldung bei Ihrer Bank aufgefordert werden, bekannte Daten wie Name, Adresse oder IBAN erneut einzugeben. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um eine gefälschte Seite.
  • Die Aktualisierung der Computersoftware und des Betriebssystems sowie die Installation zusätzlicher Anti-Viren-Programme schützen vor möglichen Phishing-Attacken
  • Seien Sie skeptisch, wenn sie Nachrichten von unbekannten Absendern erhalten. Banken, Dienstleister oder Behörden werden Sie niemals per E-Mail, SMS oder Messengerdienst zur Herausgabe von Passwörtern auffordern. Im Zweifel suchen Sie sich die Telefonnummer des Absenders selbst heraus und lassen sich die Nachricht vom Absender telefonisch bestätigen. E-Mail-Anhänge in den Formaten „.exe“ oder „.scr“ können Schadsoftware enthalten, die beim Öffnen direkt auf das Gerät geladen wird. Durch Doppelendungen wie „.pdf.exe“ wird versucht, Sie in die Irre zu führen.
  • Nach Möglichkeit verwenden Sie bei den Online Shop- oder E-Mail-Konten die Zwei-Faktor-Authentifizierung, denn durch die zweite Stufe der Identifizierung können die Täter auch mit dem erlangten Passwort nicht auf Ihre Daten zugreifen.
  • Scannen Sie keine QR Codes „zum Spaß“ oder aus Neugier. Achten Sie besonders im öffentlichen Raum auf die beschriebenen Warnsignale bei QR Codes.
  • Achten Sie nach dem Scannen ganz genau auf die Bezeichnung der Webadresse, die am Bildschirm angezeigt wird. Hinterfragen Sie, ob diese stimmen kann. Achten sie besonders auf die Domain, wenn diese beispielsweise auf -.at enden sollte, aber etwas anderes dort steht.
  • Öffnen Sie keine Anhänge aus unerwarteten E-Mails oder E-Mails mit unbekannten Absendern. Folgen Sie auch keinen Links oder scannen QR Codes.
  • Geben Sie keinesfalls Daten in Online Portale ein, wenn Sie über einen Link dorthin gelangt sind. Besuchen Sie die offiziellen Seiten der behaupteten Unternehmen oder Institute oder kontaktieren Sie einen Mitarbeitenden.
  • Informieren Sie sich regelmäßig über aktuelle Fallen auf Watchlist Internet – Online-Betrug, -Fallen & -Fakes im Blick

 

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