Wien, 29. 1. 2026
Die Post optimiert ihr Logistik-Netzwerk im Südburgenland und verstärkt nach einer umfassenden Analyse die Zustellbasen in Fürstenfeld, Bairisch Kölldorf und Feldbach.
Da immer mehr Menschen in der Region online bestellen und sich Pakete nach Hause schicken lassen, muss die Post auf diese Veränderung reagieren: Die alte Zustellbasis in Jennersdorf war ursprünglich auf die Zustellung von Briefen ausgelegt und niemals für stark steigende Paketmengen. Da das Gebäude nicht mehr aktuellen Standards entspricht und auch keinen Platz zur Erweiterung bietet, werden die rund 20 Mitarbeiter*innen mit März und Mai nach und nach neue, zeitgemäße Arbeitsplätze erhalten, die auf die heutigen Paketmengen ausgelegt sind. Die Zusteller*innen erhalten zusätzlich die Möglichkeit, mit den Post-Fahrzeugen nach Hause zu fahren, was Kilometer spart und die individuelle Anfahrt erleichtert.
Die Zustellbasen in Fürstenfeld, Bairisch Kölldorf und Feldbach verfügen über moderne Arbeitsplätze zur Vorsortierung und Vorbereitung der Zustelltouren, ausreichend Platz für Pakete und eine Ladeinfrastruktur für die Zustellung mit E-Fahrzeugen.
Während sich die Arbeitsbedingungen für die Zusteller*innen der Region in Zukunft deutlich verbessern, ändert sich für Empfänger*innen nichts: Die Post wird weiterhin von Montag bis Freitag an allen Adressen in der Region zustellen, für die entsprechende Pakete und Briefe aufgegeben wurden.
Objektiv betrachtet bringt die Optimierung des Logistik-Netzwerks in der Region klare Vorteile für alle Beteiligten.
Post-Mitarbeiter*innen als politischer Spielball
Die Post ist als Universaldienstleisterin verpflichtet, für eine verlässliche Zustellung von Paketen, Briefen, Zeitungen, Zeitschriften und Prospekten in ganz Österreich zu sorgen. Sie richtet sich dabei nicht nach politischen Bezirken oder Bundesländergrenzen, sondern rein nach logistischen Erfordernissen von Post-Kursen (LKW-Fahrten) und Zustelltouren.
In Jennersdorf wurden die Mitarbeiter*innen der Post durch vorab kolportierte Halbwahrheiten bedauerlicherweise zum politischen Spielball. Die Grundlage für Standortentscheidungen sind allein logistische und wirtschaftliche Kriterien, damit die Post ihre Aufgabe als österreichische Grundversorgerin auch in Zukunft wahrnehmen kann.


