ARBÖ Burgenland: Pannenstatistik 2025

Eisenstadt, 1. 2. 2026

Zu fast 10.200 Einsätzen mussten die ARBÖ-Pannenfahrer 2025 im Burgenland ausrücken. „Aufgrund unserer markenunabhängigen Expertise, unserer sieben Prüfzentren in allen Bezirken im gesamten Burgenland und der sehr gut ausgebildeten Techniker können wir den ARBÖ-Mitgliedern eine rasche Hilfe garantieren. Für Kfz-Besitzer ist eine Panne – besonders in der Nacht eine unangenehme Situation. Deshalb wollen wir so schnell und kompetent wie nur möglich mit unserem Pannenservice helfen“, sagt Martin Heissenberger, Landesdirektor des ARBÖ Burgenland, zur aktuellen Pannenstatistik.

Gerhard Graner, technischer Leiter des ARBÖ Burgenland, und Landesdirektor Martin Heissenberger

Die ARBÖ-Techniker haben bei ihren Einsätzen insgesamt rund 270.000 Kilometer zurückgelegt. Pro Tag waren das im Durchschnitt 740 Kilometer bei 28 Einsätzen. 1.800 Mal musste ein Fahrzeug in Folge aufgrund eines technischen Gebrechens oder Unfalls abgeschleppt werden, und fast 500 Mal haben die ARBÖ-Techniker liegengebliebenen Autofahrern in der Nacht geholfen. Im Schnitt mussten Kfz-Besitzer 35 Minuten auf die ARBÖ-Pannenhelfer warten, bis diese am Einsatzort eintrafen.

Im Ranking der Pannenursachen liegen streikende Batterien am ersten Platz, gefolgt von Elektronik-Problemen und technischen Gebrechen. Häufig waren im vergangenen Jahr Einsätze wegen kaputter Reifen, da immer weniger neue Autos mit einem Ersatzrad ausgestattet sind.

In neun von zehn Fällen konnten die Defekte vor Ort gelöst werden. „Das primäre Ziel der ARBÖ-Techniker ist es, die Weiterfahrt mit dem Pkw, Motorrad oder Moped zu ermöglichen. Andere Mobilitätsdienstleister, die das Kraftfahrzeug sofort in die nächste Vertragswerkstätte schleppen und ein Beheben des technischen Problems vor Ort gar nicht probieren, machen dies nicht. Das ist der große Vorteil für ARBÖ-Mitglieder“, berichtet Heissenberger.

Damit die ARBÖ-Pannenfahrer bei ihren Einsätzen richtig handeln, absolvieren sie regelmäßig Kurse und Schulungen zu technikrelevanten Themen. „Im Rahmen dieser Fortbildungen werden die Pannenfahrer umfassend in der Pannen- und Störungsbehebung weitergebildet. Schulungsinhalte sind sowohl komplexe technische Defekte wie elektrische Fehlfunktionen und neue Antriebsarten wie auch mechanischer Verschleiß und typische Standardpannen im Einsatzalltag. Dazu zählen unter anderem Reifenschäden, Probleme an Fahrwerk und Bremsanlage sowie das fachgerechte Aufsperren von Fahrzeugen“, erklärt Gerhard Graner, technischer Leiter des ARBÖ Burgenland.

„Die Technik an Kraftfahrzeugen ändert sich permanent und sehr schnell. Besonders Elektromobilität setzt neue Maßstäbe im Bereich der Elektronik und der Software von Kraftfahrzeugen. Damit unsere Techniker im Pannenfall optimal gerüstet sind, müssen sie laufend diese Kurse machen, denn wir legen höchsten Wert auf Fortbildung. Zusätzlich wird in die modernste Ausstattung investiert. In den Pannenfahrzeugen werden die aktuellsten Diagnosegeräte mitgeführt“, betont Graner.

Der Pannendienst für Autos ist – neben der Pickerl-Überprüfung – die bekannteste Serviceleistung des ARBÖ. Weniger bekannt ist, dass der ARBÖ seinen Pannendienst auch für Radfahrer anbietet. „Dieses Service ist wichtig, denn immer mehr Menschen sind mit dem Fahrrad oder E-Bike unterwegs – egal, ob im Alltag oder in der Freizeit“, sagt Heissenberger.

Im Burgenland sind in den sieben ARBÖ-Prüfzentren aktuell 36 Techniker im Einsatz. Sieben Kleintransporter, drei Unicars (das sind Hubbrillenfahrzeuge) und drei Abschlepp-Lkw gehören zur Pannenflotte.

 

 

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