Eisenstadt, 10. 6. 2026
Die JVP Burgenland fordert eine umfassende Strategie gegen die Abwanderung junger Menschen aus dem Burgenland. Der entsprechende Antrag „Landlust statt Landflucht“, initiiert von der JVP Burgenland und eingebracht von Klubobmann Bernd Strobl und den Abgeordneten der Volkspartei, wurde heute im zuständigen Ausschuss des Burgenländischen Landtages behandelt. Ziel ist es, jungen Menschen bessere Perspektiven in den Bereichen Ausbildung, Studium, Berufseinstieg, Unternehmensgründung und leistbares Wohnen zu schaffen.

„Zu viele junge Burgenländerinnen und Burgenländer verlassen ihre Heimat, weil sie hier nicht die Chancen vorfinden, die sie für ihre Zukunft brauchen. Das darf nicht länger hingenommen werden. Wir müssen alles daransetzen, das Burgenland zu einem attraktiven Lebens-, Ausbildungs- und Arbeitsstandort für junge Menschen zu machen“, betont JVP-Landesobmann Daniel Heintz.
Klubobmann Bernd Strobl unterstreicht die Dringlichkeit des Antrags: „Junge Menschen brauchen Zukunftsperspektiven im eigenen Bundesland. Es ist Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen und Abwanderung aktiv entgegenzuwirken.“
Kritik üben Heintz und Strobl an SPÖ und Grünen im Ausschuss. Beide Parteien haben die Initiative „Landlust statt Landflucht“ abgeschmettert und erkennen keinen Handlungsbedarf. „Wer angesichts der anhaltenden Abwanderung junger Menschen behauptet, es gäbe keinen Verbesserungsbedarf, verschließt die Augen vor der Realität. SPÖ und Grüne setzen offenbar auf das Motto ‚Weiter wie bisher‘ – das wird die Herausforderungen unseres Bundeslandes aber nicht lösen“, so Heintz.
Strobl ergänzt: „Andere Bundesländer arbeiten längst aktiv daran, junge Menschen zu halten und Rückkehr zu fördern. Im Burgenland fehlt weiterhin eine umfassende Strategie. Einfach weiterzumachen wie bisher, ist zu wenig.“
Die JVP Burgenland und die Volkspartei werden das Thema weiterhin auf die politische Agenda setzen. „Landlust statt Landflucht“ müsse zum politischen Leitprinzip werden, damit junge Menschen ihre Zukunft wieder verstärkt im Burgenland sehen und gestalten können, betonen Heintz und Strobl abschließend.


