SPÖ-KO Fürst und SPÖ-LAbg. Halb: „Fünf-Jahres-Bilanz bestätigt eindrucksvoll den burgenländischen Energiekurs“

Eisenstadt, 21. 8. 2026

„Die aktuelle Fünf-Jahres-Bilanz der Burgenland Energie ist eine eindrucksvolle Bestätigung für den eigenständigen burgenländischen Energiekurs. Während andere seit Jahren darüber reden, wie Energieunabhängigkeit funktionieren könnte, setzt das Burgenland sie Schritt für Schritt um“, erklären SPÖ-Klubobmann Roland Fürst und SPÖ-Energiesprecher LAbg. Fabio Halb anlässlich der Zwischenbilanz der Burgenland Energie. Die Zahlen würden für sich sprechen: Seit dem Start der Strategie „Change“ im Jahr 2021 sei der Eigenversorgungsgrad des Burgenlandes von rund 50 auf rund 75 Prozent gestiegen. Gleichzeitig habe die Burgenland Energie ihre erneuerbare Erzeugungskapazität mehr als verdoppelt. Allein von 2021 bis 2026 sei die erneuerbare Leistung von rund 470 auf mehr als 1.200 Megawatt gestiegen. Der Unternehmenswert sei in nur fünf Jahren von rund 800 Millionen Euro auf 1,6 Milliarden Euro gestiegen. Heute sei die Burgenland Energie das größte erneuerbare Energieunternehmen Österreichs. „Das ist unsere erfolgreiche burgenländische Energiegeschichte: Wir haben früh auf Wind und Sonne gesetzt, wir bauen Speicher und Netze aus und wir sorgen dafür, dass die Wertschöpfung im Land bleibt. Gerade die Energiekrisen der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie richtig diese Entscheidung war. Jede Kilowattstunde, die wir selbst erzeugen können, macht uns unabhängiger von internationalen Krisen, ausländischen Lieferanten und Preissprüngen“, betont Fürst. Für Fürst und Halb ist die positive Bilanz zugleich Auftrag, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen. Mit dem Project Tomorrow, dem größten Ausbauprojekt für Wind- und Photovoltaikanlagen in Österreich, und massiven Investitionen in Speicher gehe das Burgenland in die nächste Phase seiner Energieoffensive. Bis 2030 seien weitere mehr als 1.500 Megawatt erneuerbare Leistung vorgesehen. Bereits bis 2027 sollen zehn große Speicherprojekte mit insgesamt mehr als 700 MWh Speichervolumen umgesetzt werden. „Wir reden hier nicht über irgendwelche Zukunftsvisionen auf PowerPoint-Folien, sondern über konkrete Projekte, konkrete Anlagen und Rekordinvestitionen in die Infrastruktur unseres Landes“, so Fürst. „Windkraft, Photovoltaik und Speicher sind längst zu einem wirtschaftlichen und strategischen Standortvorteil für das Burgenland geworden. Genau darauf bauen wir weiter auf.“ Zu den Meilensteinen der vergangenen Jahre zählen unter anderem das größte Wind-Repowering-Programm Österreichs, Österreichs erste Photovoltaikanlage mit 100 MW Leistung in Nickelsdorf, die Kombination von Windkraft und Photovoltaik in Hybridkraftwerken sowie große Agri-Wind-PV-Projekte. Die Burgenland Energie hat damit als einzelnes Unternehmen innerhalb von fünf Jahren mehr zusätzliche erneuerbare Erzeugungskapazität geschaffen als einzelne österreichische Bundesländer.

SPÖ-Klubobmann Roland Fürst und SPÖ-LAbg. Fabio Halb

„Das Burgenland hat sich vom Energieimporteur zu einer Modellregion für erneuerbare Energie entwickelt. Diesen Vorsprung wollen wir nicht verwalten, sondern weiter ausbauen. Unser Anspruch bleibt dabei klar: Energie muss sicher, leistbar und nachhaltig sein“, erklärt Halb.

Fanclub: 70.000 Menschen sind Teil der Energiewende

Besonders deutlich werde der Erfolg auch beim Fanclub Burgenland Energieunabhängig. Mittlerweile seien rund 70.000 Menschen Teil dieser Energiegemeinschaft. Gleichzeitig habe die Burgenland Energie in den vergangenen fünf Jahren rund 17.000 Energieunabhängigkeitsprojekte für Haushalte, Gemeinden und Unternehmen umgesetzt.

„Der Fanclub bringt die Energiewende direkt zu den Menschen und verbindet regionale Erzeugung mit langfristiger Preissicherheit“, betont Halb. „10 Cent netto pro Kilowattstunde für Wind- und Sonnenstrom, ein auf 20 Jahre fixierter Preis ohne Indexierung und mittlerweile 70.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – das ist ein sehr konkreter Nutzen für die Menschen.“

Der im rot-grünen Regierungsprogramm verankerte Weg sei klar: Energieunabhängigkeit, stabile und planbare Preise sowie eine möglichst starke Beteiligung der Bevölkerung.

„Bilanz widerlegt das permanente Schlechtreden der Opposition“

Die vorliegenden Zahlen seien aus Sicht von Fürst und Halb auch eine deutliche Antwort auf die laufenden Angriffe von FPÖ und ÖVP gegen den burgenländischen Energiekurs. In den vergangenen Monaten hätten beide Parteien den Fanclub, den Ausbau der Erneuerbaren und insbesondere Project Tomorrow wiederholt grundsätzlich infrage gestellt.

„Man kann politische Kritik üben – das gehört zur Demokratie. Aber irgendwann muss man auch bereit sein, überprüfbare Fakten anzuerkennen“, sagt Fürst. „Wenn der Eigenversorgungsgrad von 50 auf 75 Prozent steigt, die erneuerbare Erzeugungskapazität mehr als verdoppelt wird, der Unternehmenswert sich auf 1,6 Milliarden Euro verdoppelt und Zehntausende Menschen Teil einer regionalen Energiegemeinschaft sind, dann macht sich lächerlich, wer diese Entwicklung ständig in ein negatives Licht rücken will.“

Fürst und Halb abschließend: „Die Energiepolitik zeigt sehr deutlich, warum es für das Burgenland gut ist, dass FPÖ und ÖVP nicht in Regierungsverantwortung sind. Während sie funktionierende Projekte schlechtreden oder verhindern wollen, übernehmen wir Verantwortung und bauen an der Energieversorgung der nächsten Generation. Unser Ziel bleibt unverändert: ein energieunabhängiges Burgenland bis 2030 – mit sicherer, regionaler und langfristig leistbarer Energie. Die Bilanz der Burgenland Energie zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg.“

 

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