Mattersburg, 2. 7. 2026
Beim Sommerfest der IV-Burgenland betonte IV-Burgenland Präsident Christian Strasser die Rolle der burgenländischen Industrie für den heimischen Wohlstand.

Das jährlich stattfindende Sommerfest der Industriellenvereinigung Burgenland hat bereits Tradition. Rund 130 Gäste aus Wirtschaft, Bildung, Politik und Medien nutzten auch heuer die Gelegenheit zum Austausch und Feiern. Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft verband man in diesem Jahr Spitzensport und Industrie: Das Sommerfest der IV-Burgenland fand heuer in der Fußballakademie Burgenland in Mattersburg statt – Public Viewing inklusive: Die Gäste hatten die Möglichkeit, das tagesaktuelle Match der WM live kommentiert zu verfolgen. Gleichzeitig feierte man mit dem 45-jährigen Bestehen der Industriellenvereinigung Burgenland ein halbrundes Jubiläum.
Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen der vergangenen Jahre wies IV-Burgenland Präsident Christian Strasser in seinen Eröffnungsworten auf die Rolle der Industrie für den heimischen Wohlstand hin. „Es braucht gut ausgebildete und motivierte Menschen, die ihr Bestes geben wollen, und staatliche Akteure, die wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen gestalten. Ganz konkret aber wird unser Wohlstand in Unternehmen geschaffen, die herstellen, handeln und exportieren, forschen und entwickeln und dabei immer besser werden wollen. Wohlstand ist kein Automatismus, er wird erarbeitet“, betonte Strasser und machte in einer Analogie zum Thema Fußball deutlich: „Ohne Training kein Spiel, ohne passende Rahmenbedingungen kein wirtschaftlicher Erfolg. Und ohne wirtschaftlichen Erfolg auch kein Wohlstand in Österreich.“ Dafür sei auch ein Wirtschaftsverständnis zentral, das nach dem Leitsatz „mehr privat, weniger Staat“ agiert.
„Brauchen bestmögliche Rahmenbedingungen für Investitionen, Innovation und Beschäftigung“
IV-Präsident Georg Knill betonte im Rahmen seiner Eröffnungsworte: „45 Jahre Industriellenvereinigung Burgenland stehen für 45 Jahre Einsatz für einen starken Industriestandort und für unternehmerischen Zusammenhalt. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig eine gemeinsame Stimme der Industrie ist – im Burgenland wie auf Bundesebene. Es braucht bestmögliche Rahmenbedingungen, die Investitionen, Innovation und Beschäftigung fördern: weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungsverfahren und eine Politik, die Wachstum ermöglicht, statt Unternehmen zusätzlich zu belasten.“
Landesrat Leonhard Schneemann hob in seinen Begrüßungsworten die Stärke der burgenländischen Wirtschaft und Industrie hervor: „Eine verlässliche Standortpolitik, gezielte Investitionen und die enge Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft schaffen Stabilität und stärken die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe. Mit treffsicheren Förderungen, Investitionen in Infrastruktur und Fachkräfte sowie modernen Rahmenbedingungen setzen wir diesen erfolgreichen Weg konsequent fort. 45 Jahre Industriellenvereinigung Burgenland stehen für gelebte Zusammenarbeit und unternehmerischen Weitblick. Die Industrie ist ein unverzichtbarer Motor für Innovation, hochwertige Arbeitsplätze und Wohlstand. Diesen erfolgreichen Weg werden wir auch künftig gemeinsam mit unseren Unternehmen konsequent weitergehen – mit Teamgeist, Innovationskraft und dem gemeinsamen Ziel, den Wirtschaftsstandort Burgenland nachhaltig zu stärken.“
Als Impulsgeber war Christian Jauk zu Gast und lieferte spannende Inputs zum Thema: Von Teamgeist, Motivation und Leidenschaft – Was Industrie und Profisport verbindet. Als CEO der Bank Burgenland, Präsident von Sturm Graz und Kooperationspartner der Fußballakademie Burgenland versuchte er, die gegenseitigen Learnings darzustellen. Sturm Graz hat in den letzten Jahren einige Titel errungen und zugleich eine äußerst erfreuliche wirtschaftliche Basis geschaffen. Das ist nur eine der Parallelen, die den SK-Sturm mit der Bank Burgenland verbindet. Auch die angesprochene „Kultur in der Kabine“ – also die Mentalität eines Teams, sowohl auf dem Spielfeld als auch in der Bank – bildete anschließend die Grundlage für angeregte Gespräche im Rahmen des Sommerfests.
Vor Ort waren unter anderem: Bernd Berghofer (Austria Pet Food GmbH), Christoph Blum (Trafomodern Transformatorengesellschaft m.b.H.), Roman Bock (BECOM Electronics GmbH), Martin Geiger (Siemens Österreich AG, Niederlassung Burgenland), Christina Glocknitzer (Seal Maker Produktions- und Vertriebs GmbH), Jochen Joachims (BRAUN Lockenhaus GmbH), Andrea Maller-Weiß (Bank Burgenland AG), Emine Mermertas (Esterhazy Betriebe AG), Stephan Sharma (Burgenland Energie AG), Marco Talasz (Vossen GmbH & Co. KG), Josef und Matthias Unger (Unger Steel Group) sowie Bernd Zauner (Lenzing Fibers GmbH).


