10 Jahre Uhudler-Absicherung

Heiligenkreuz, 11. 9. 2026

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LK Burgenland erinnert an die erfolgreiche gesetzliche Absicherung des Uhudlers.

Vor zehn Jahren stand der Uhudler vor einer ungewissen Zukunft. Es drohten Rodungen von Uhudler-Weingärten. Die Lösung brachte auf Bundesebene eine Novelle des Weingesetzes. Damit wurde der Uhudler rechtlich abgesichert. Diese Absicherung gilt auch auf EU-Ebene. Gleichzeitig wurde dadurch auch der Gebietsschutz für den Uhudler im Südburgenland abgesichert. Mit der gesetzlichen Absicherung im Jahr 2016 konnte eine jahrzehntelange Diskussion beendet und die Zukunft des traditionsreichen Weins aus dem Südburgenland gesichert werden. Heute ist der Uhudler – mit einer Anbaufläche von rund 135 Hektar – längst mehr als ein außergewöhnlicher Wein: Er ist ein Kulturgut, ein touristisches Aushängeschild und ein wichtiger Bestandteil der Identität des Südburgenlandes. „Der Uhudler ist ein Stück südburgenländische Identität. Vor zehn Jahren haben wir gemeinsam dafür gekämpft, dass dieser besondere Wein auch weiterhin produziert und vermarktet werden kann. Heute können wir sagen: Dieser Einsatz hat sich gelohnt. Der Uhudler ist fest in unserer Region verankert und weit über die Grenzen des Burgenlandes hinaus bekannt“, betont LK-Präsident Nikolaus Berlakovich.

Der Uhudler hat im Südburgenland eine lange Tradition. Die Verwendung von Direktträger- beziehungsweise amerikanischen Rebsorten geht auf die Zeit nach der Reblaus zurück. Über Generationen wurde daraus eine eigenständige Weinkultur entwickelt, die bis heute eng mit den Winzerfamilien und der Landschaft des Südburgenlandes verbunden ist. Gerade diese besondere Geschichte macht den Uhudler zu einer burgenländischen Besonderheit. Sein charakteristisches Aroma, seine intensive Farbe und seine unverwechselbare Stilistik machen ihn zu einem Wein mit hohem Wiedererkennungswert.

2016 wurde die Zukunft abgesichert

Nach langen Diskussionen und rechtlichen Unsicherheiten gelang durch die Weingesetz-Novelle 2016 ein entscheidender Schritt auf Bundesebene zur Absicherung des Uhudlers. Damit wurde eine wichtige Grundlage geschaffen, damit die südburgenländischen Winzerinnen und Winzer ihren traditionellen Wein weiterhin herstellen und vermarkten können. „Der Uhudler zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Landwirtschaft, Politik und die betroffenen Betriebe gemeinsam an einer Lösung arbeiten. Wir haben damals nicht nur einen Wein geschützt, sondern auch bäuerliche Wertschöpfung, regionale Tradition und ein wichtiges Kulturgut des Südburgenlandes“, so Berlakovich.

Regionalität, Wertschöpfung und Tourismus

Heute ist der Uhudler ein wichtiger Bestandteil der regionalen Vermarktung. Er steht für die enge Verbindung von Landwirtschaft, Genuss, Landschaft und Tourismus. Zahlreiche Buschenschänken, Weinbaubetriebe und regionale Veranstaltungen tragen dazu bei, den Uhudler und seine Geschichte an Gäste und Konsumentinnen und Konsumenten weiterzugeben. Für die Landwirtschaftskammer Burgenland ist die Erfolgsgeschichte des Uhudlers auch ein Beispiel dafür, wie wichtig der Erhalt regionaler Besonderheiten ist. „Unsere bäuerlichen Familienbetriebe schaffen mit ihren Produkten unverwechselbare regionale Identität und Wertschöpfung. Der Uhudler ist dafür ein Paradebeispiel. Er kann nicht irgendwo produziert werden – er ist untrennbar mit dem Südburgenland, seinen Menschen und seiner Kulturlandschaft verbunden“, unterstreicht Berlakovich.

Blick nach vorne

Zehn Jahre nach der erfolgreichen Uhudler-Absicherung gilt es, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Die Landwirtschaftskammer Burgenland wird die Uhudler-Winzerinnen und -Winzer auch weiterhin mit Beratung und fachlicher Unterstützung begleiten. „Der Blick zurück zeigt, was wir gemeinsam erreichen können. Der Blick nach vorne zeigt, dass wir weiterhin gefordert sind, unsere bäuerlichen Betriebe und ihre besonderen Produkte zu stärken. Der Uhudler hat seine Zukunft selbst in der Hand. Die Landwirtschaftskammer mit ihren Beraterinnen und Beratern wird ihren Beitrag leisten, damit diese Zukunft erfolgreich bleibt“, so der LK-Präsident abschließend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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