Volkspartei Sigleß fordert: Volksbefragung über die Sanierung des Freibades!

Sigleß, 22. 10. 2026

Ein solches herausforderndes Projekt wie die Sanierung des Freibades erfordert nun den Zusammenhalt aller im Gemeinderat vertretenen Parteien. Wir, die Volkspartei Sigleß, bekennen uns zum Freibad in Sigleß und sehen darin einen wichtigen sozialen Treffpunkt. Aufgrund des bereits eingetretenen Klimawandels wäre ein öffentliches Freibad absolut sinnvoll: Es ist keineswegs sicher, dass der Trend des privaten Poolbaues angesichts des sorgsameren Umgangs mit Wasser weiterhin anhalten wird.


Aus diesen Gründen schlagen wir folgende weitere Vorgehensweise vor: Die Gemeinde, also alle im Gemeinderat vertretenen Parteien, arbeiten gemeinsam ein Sanierungskonzept aus inklusive einem Finanzierungsvorschlag, zu dem sich dann alle im Gemeinderat vertretenen Parteien bekennen. Da es sich jedoch um eine weit in die Zukunft unserer Gemeinde reichende Entscheidung handelt, treten wir dafür ein, dann die Bevölkerung über dieses Konzept, hinter welchem dann alle im Gemeinderat vertretenen Parteien stehen, in die Entscheidung miteinzubinden.
Dies soll mittels Volksbefragung stattfinden:
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Sind Sie dafür, dass das Konzept, welches von SPÖ und ÖVP ausgearbeitet wurde und für welches auch ein Finanzierungskonzept vorliegt, umgesetzt wird?
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Oder sind Sie dafür, dass das Freibad in Sigleß für immer geschlossen wird?
Dies ist nur ein Vorschlag – die Textierung, Art der Durchführung und Termin sollte im Konsens von den Parteien erarbeitet werden. Auch das Konzept und der Finanzierungsvorschlag müssten vor der Abstimmung gegenüber der Bevölkerung offengelegt werden.
Eine Volksabstimmung ist, im Unterschied zu einer Volksbefragung, bindend.
Ein solches Vorgehen würde jedoch voraussetzen, dass nun kleinliche parteipolitische Profilierungen mit der Freibadsanierung unterbleiben – und auch tatsächlich nur die Gemeinde, wie in der Vergangenheit auch, mittels Gemeindenachrichten über die weiteren Fortschritte informiert. Umso mehr, als bei der Sanierung des Freibades Sigleß über alle Parteigrenzen hinweg Einigkeit herrscht. Die ersten Schritte wurden einstimmig beschlossen – ein deutlicheres Zeichen für einen breiten politischen Konsens kann es wohl kaum geben.
Dabei sollte eines nicht vergessen werden: Die Finanzierung erfolgt nicht durch eine einzelne politische Partei, auch wenn eine kürzlich veröffentlichte Parteiaussendung durchaus diesen Eindruck erwecken konnte.
Unsere Hand ist für dieses herausfordernde und weit in die Zukunft reichende Projekt ausgestreckt – und besonders wichtig ist uns, hier auch die Bevölkerung in diese Entscheidung mittels Volksbefragung direkt einzubinden.

 

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