Eisenstadt, 4. 2. 2026
Die Volkspartei Burgenland fordert ein Ende der Schmähparade rund um den sogenannten Fanclub der Burgenland Energie sowie eine echte Strompreissenkung und sinkende Netzkosten für alle Burgenländerinnen und Burgenländer. Billiger Strom darf kein Bonusprogramm sein, sondern muss für alle gelten!
„Die SPÖ inszeniert sich als soziale Partei, soziale Politik zeigt sich aber nicht auf der Stromrechnung“, sagt Landesparteiobmann Christoph Zarits. Der Strommarkt zeige klar, dass günstigere Preise möglich seien. „Die EVN liegt bei 10 Cent netto, der Verbund sogar darunter, andere Anbieter sind noch günstiger. Wenn das anderswo geht, dann muss es auch im Burgenland möglich sein.“ Statt klarer Preise setze die Burgenland Energie auf intransparente Modelle. Als Aufsichtsratschef der Burgenland Energie trage Landeshauptmann Hans Peter Doskozil dafür die politische Verantwortung.
Klubobmann Bernd Strobl kritisiert den Fanclub scharf: „Das ist keine Entlastung, das ist eine Schmähparade. Billiger Strom gibt es nur bei Wind und Sonne.“ Der beworbene 10-Cent-Preis gelte nur als Zusatztarif, während der Haupttarif bei mindestens 12,55 Cent netto für Neukunden bleibe. Zusätzlich müssten Haushalte 48 Euro netto pro Jahr und pro Zählpunkt zahlen. „So wird Entlastung versprochen, am Ende bleiben höhere Kosten.“
Landtagsabgeordneter Markus Ulram stellt klar, dass auch die Netzkosten sinken müssen: „Netzkosten sind kein Naturgesetz. Sie sind politisch gestaltbar.“ Die Burgenland Energie habe in der Vergangenheit hohe Gewinne erzielt. „Diese Gewinne müssen an die Kundinnen und Kunden zurückgegeben werden, auch in Form niedrigerer Netzkosten und nicht in Form immer neuer Preissteigerungen.“ Der notwendige Netzausbau müsse aus diesen Gewinnen finanziert werden. „Es darf nicht sein, dass zuerst hohe Gewinne gemacht werden und dann die Menschen über höhere Netzentgelte zur Kasse gebeten werden.“
Abschließend hält die Volkspartei Burgenland fest: „Die Burgenland Energie macht hohe Gewinne, während die Menschen höhere Preise und steigende Netzkosten zahlen. Das ist der Kern des Problems. Schluss mit der Schmähparade im Fanclub: wir brauchen billigen Strom und sinkende Netzkosten für alle.“


