Es sind noch Kinder – und das ganze Leben liegt vor ihnen!

Eisenstadt, 24. 3. 2026

Sie machen sich bereits Gedanken über unsere Welt: über Krieg und Gewalt, über fürchterliche Zerstörung und unermessliches Leid.
Seit einigen Jahren wird das Projekt „Friedensbotschafter“, initiiert vom Ferdinandus-Orden1561, gelebt.
Ziel dieses Projektes ist es, junge Menschen für die Bedeutung des Friedens zu sensibilisieren und sie zu ermutigen, selbst ein Zeichen für ein friedliches Miteinander zu setzen. In gemeinsamen Gesprächen wurden die Jugendlichen schließlich als „Friedensbotschafter“ ausgezeichnet.
Die jungen Menschen hatten viele Fragen – nicht nur zum Thema Krieg:
Warum gibt es überhaupt Krieg? Wer hat den Krieg erfunden? Warum gibt es so böse Menschen? Haben wir nicht alle genug Platz auf unserer Erde? Sollten wir unsere Erde nicht gemeinsam schützen? Doch es ging nicht nur um die großen Fragen der Welt. Auch persönliche Anliegen wurden angesprochen: Streit in der Familie, Konflikte mit Freunden oder Schwierigkeiten in der Schule. In einer gemeinsamen Coaching-Runde wurde über Mut, Zuversicht und gegenseitige Unterstützung gesprochen. Vieles konnte erklärt und manche Sorge der Kinder erleichtert werden, den Gemeinschaft ist wichtig. Ihr seid wichtig. Den Sieg über den Krieg – das hoffen wir alle. Doch Frieden beginnt im Kleinen: im inneren Frieden jedes Einzelnen, den wir dann in die Welt hinaustragen.
Die Freude über ihre neue Aufgabe als Friedensbotschafter war bei den Kindern deutlich zu spüren. Sie sind die Generation der Zukunft – und wir Erwachsenen sollten ihnen dabei ein Vorbild sein. Unabhängig von Religion, Herkunft oder Kultur: Wir sind alle Menschen, und in uns allen fließt Menschenblut. Menschenrechte und der Schutz unserer Umwelt sind Werte, für die wir gemeinsam Verantwortung tragen. Der Ferdinandus-Orden hat bereits viele Persönlichkeiten zu Friedensbotschaftern ernannt, und alle nehmen diese Aufgabe mit Freude und großem Ernst wahr. Denn Frieden ist zerbrechlich. Er ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine tägliche Aufgabe – für uns alle. Lassen wir uns daher gemeinsam dafür einsetzen, dass der Frieden – in uns selbst, in unserer Gesellschaft und in der Welt – nicht nur bewahrt, sondern auch gestärkt wird.
Setzen wir ein Zeichen:
für ein friedliches Miteinander,
die Vielfalt, die eine Einheit bildet
für Zusammenhalt
und für gelebte Werte.
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