Eisenstadt, 10. 6. 2026
Immer mehr Burgenländer kaufen Pkw mit alternativen Antriebssystemen: „Fast zwei Drittel aller neu zugelassenen Autos 2026 sind mit einem Hybrid- oder Elektroantrieb ausgerüstet“, sagt Martin Heissenberger, Landesdirektor des ARBÖ im Burgenland. Insgesamt wurden von Jänner bis Mai 2026 im Burgenland 4.161 Pkw neu zugelassen. Davon waren 2.643 Autos (63 Prozent) mit einem Elektromotor (25 Prozent) beziehungsweise einem Benzin- oder Diesel-Hybrid-System (38 Prozent) ausgerüstet.

„Es ist zum einen ein erfreulicher Trend, dass umweltfreundliche Antriebsarten immer beliebter und von Autokäufern verstärkt angenommen werden. Zum anderen sind die hohen Treibstoffpreise vielfach ausschlaggebend dafür, beim Autoneukauf bewusst ein sparsames Fahrzeug mit einem Hybridsystem zu wählen oder von fossilen Energieträgern auf Strom umzusteigen“, führt Heissenberger aus.
„Besonders batterieelektrische Fahrzeuge finden bei Autofahrern eine immer höhere Akzeptanz. Das liegt daran, dass immer mehr Hersteller günstigere Einstiegsmodelle anbieten, die Ladeinfrastruktur verbessert wurde und die vorhandene – teilweise berechtigte – Skepsis gegenüber der neuen Technologie betreffend Reichweite und Haltbarkeit der Akkus geringer wurde. Desto mehr Erfahrungswerte es gibt, desto mehr steigt die Akzeptanz der Autokäufer für Elektrofahrzeuge“, erklärt Heissenberger.
Vor wenigen Jahren waren Dieselfahrzeuge in Österreich noch sehr beliebt und hatten einen Marktanteil von gut 60 Prozent (2008). Aktuell entpuppen sich die Selbstzünder immer mehr als Ladenhüter: Denn nur noch acht Prozent aller im Burgenland neu zugelassenen Fahrzeuge in den ersten fünf Monaten 2026 waren mit einem Dieselmotor ausgestattet, der Anteil der Benziner betrug immerhin noch 28 Prozent.
„Der Trend zeigt eindeutig: Der Umstieg auf emissionsärmere Antriebe schreitet voran – und der Anteil der alternativen Antriebe wird sich voraussichtlich weiter erhöhen“, schließt der ARBÖ-Direktor.


