SPÖ Stinatz stellt Weichen für 2027: Sandra Kirisits einstimmig zur Spitzenkandidatin gewählt

Stinatz, 19. 9. 2026

Die SPÖ Stinatz hat am Freitagabend, dem 18. September 2026, eine wichtige personelle Weichenstellung für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl 2027 vorgenommen: Vizebürgermeisterin Sandra Kirisits wurde bei der Mitgliederversammlung einstimmig zur Spitzenkandidatin für die Bürgermeisterwahl gewählt.

SPÖ-Landesgeschäftsführer Friedrich Radlspäck, Vizebürgermeisterin Sandra Kirisits, SPÖ-Bezirksvorsitzender LAbg. Bgm. Jürgen Dolesch

Kirisits, geboren im November 1973, ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Kommunalpolitische Erfahrung bringt sie aus vielen Jahren in der Stinatzer Gemeindepolitik mit: Bereits von 2012 bis 2017 gehörte sie dem Gemeinderat an, seit 2022 ist sie wieder Mitglied des Gemeinderates. Im Jahr 2024 übernahm sie von Thomas Grandits das Amt der Vizebürgermeisterin.

Auch beruflich und ehrenamtlich ist ihr Wirken stark vom sozialen Bereich geprägt. Kirisits ist diplomierte Behindertenpädagogin bei den Sozialen Diensten Burgenland und engagiert sich als Obfrau des Stinatzer Sozialvereins Solidago.

„Ich freue mich sehr, dass ich einstimmig zur Spitzenkandidatin für die Bürgermeisterwahl 2027 gewählt wurde. Dieses große Vertrauen bedeutet mir sehr viel. Ein herzliches Dankeschön an alle für die Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen. Gemeinsam wollen wir Neues schaffen und Bewährtes erhalten“, erklärte Kirisits nach ihrer Wahl.

Bürgermeisteramt wieder für die SPÖ gewinnen

Kirisits formulierte bei der Mitgliederversammlung auch ein klares politisches Ziel: Gemeinsam mit dem Team der SPÖ Stinatz möchte sie bei der Wahl 2027 das Bürgermeisteramt zurückgewinnen. Die Ausgangslage im Gemeinderat ist dabei bemerkenswert: Bei der Gemeinderatswahl 2022 erreichte die SPÖ 11 von 19 Mandaten und verfügt damit über die absolute Mandatsmehrheit.

Für Kirisits geht es in den kommenden Monaten jedoch vor allem darum, gemeinsam mit den Menschen an der Zukunft der Gemeinde zu arbeiten. Dabei sollen neue Ideen entwickelt werden, ohne auf jene Strukturen, Vereine, Traditionen und sozialen Netzwerke zu vergessen, die Stinatz seit Jahrzehnten prägen.

Radlspäck: „Stinatz hat für das Burgenland eine besondere Bedeutung“

An der Mitgliederversammlung nahmen auch SPÖ-Landesgeschäftsführer Friedrich Radlspäck und SPÖ-Bezirksvorsitzender LAbg. Bgm. Jürgen Dolesch teil. Beide gratulierten Sandra Kirisits und der SPÖ Stinatz zur einstimmigen Entscheidung und sagten der Ortsorganisation ihre Unterstützung für die Vorbereitung auf die Wahl 2027 zu.

Radlspäck verwies dabei insbesondere auf die besondere Stellung von Stinatz innerhalb des Burgenlandes. Stinatz/Stinjaki sei nicht nur politisch, sondern vor allem gesellschaftlich und kulturell eine bedeutende Gemeinde. Die burgenlandkroatische Sprache, Kultur und Tradition seien hier fest im Alltag verankert und Teil jener Vielfalt, die das Burgenland auszeichne.

„Sandra Kirisits kennt ihre Gemeinde, sie kennt die Menschen und sie weiß aus ihrer beruflichen und ehrenamtlichen Arbeit, wo Menschen Unterstützung brauchen. Gerade eine Gemeinde wie Stinatz mit ihren unterschiedlichen Generationen, vielen Pendlerinnen und Pendlern und den damit verbundenen Herausforderungen braucht eine Gemeindepolitik, die genau hinhört und soziale Bedürfnisse ernst nimmt“, betonte Radlspäck.

Auch Bezirksvorsitzender Jürgen Dolesch hob die langjährige kommunalpolitische Erfahrung von Kirisits und die Geschlossenheit der Ortsorganisation hervor. Die einstimmige Wahl sei eine gute Grundlage für die gemeinsame Arbeit der kommenden Monate.

Für Radlspäck steht fest: „Mit Sandra Kirisits und einem starken Team hat die SPÖ Stinatz eine klare personelle und inhaltliche Grundlage für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl 2027 geschaffen. Jetzt geht es darum, gemeinsam mit den Stinatzerinnen und Stinatzern konkrete Vorstellungen für die Zukunft der Gemeinde zu entwickeln.“

 

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