Eisenstadt, 5. 3. 2026
Angesichts der aktuellen Krise im Energiesektor und der bereits deutlich steigenden Treibstoffpreise fordert das Pendlerforum Burgenland eine rasche und unbürokratische Entlastung für die burgenländischen Pendlerinnen und Pendler. Besonders nach den jüngsten Entwicklungen rund um den Krieg im Iran und den damit verbundenen Verwerfungen auf den Energiemärkten sind die Preise für Diesel und Super binnen weniger Tage spürbar angestiegen.

Obmann
Pendlerforum Burgenland
„Gerade in einer solchen Situation braucht es rasche Maßnahmen, die unmittelbar wirken. Deshalb fordern wir als Pendlerforum Burgenland die sofortige Aussetzung der CO₂-Steuer auf Treibstoffe“, erklärt Kevin Friedl, Obmann des Pendlerforums Burgenland.
Viele Menschen im Burgenland sind auf ihr Auto angewiesen, um zur Arbeit zu gelangen, weshalb steigende Treibstoffpreise für tausende Pendlerinnen und Pendler eine massive finanzielle Belastung darstellen.
„Die Aussetzung der CO₂-Steuer wäre ein Hebel, den die Bundespolitik sofort betätigen kann. Diese Maßnahme würde rasch und spürbar an den Zapfsäulen ankommen und zumindest einen Teil des aktuellen Preisschocks abfedern“, so der Obmann weiter.
Das Pendlerforum betont, dass gerade in Krisenzeiten schnelle und unbürokratische Lösungen notwendig seien. „Es darf jetzt keine Ausreden geben. Wenn die Energiepreise durch internationale Krisen massiv steigen, muss der Staat kurzfristig gegensteuern, um die Menschen zu entlasten.“
Die derzeitige Entwicklung an den Energiemärkten lasse zudem befürchten, dass die Treibstoffpreise in den kommenden Wochen weiter steigen könnten. Umso wichtiger sei es, rasch Maßnahmen zu setzen, die Pendlerinnen und Pendlern zumindest einen Teil der zusätzlichen Belastung nehmen.

