Klubklausur der Volkspartei: Verantwortung übernehmen und klare Antworten für 2026

Eisenstadt, 14. 4. 2026

Die Volkspartei Burgenland stellt nach ihrer Klubklausur die politischen Schwerpunkte für 2026 klar in den Mittelpunkt: Neben dem Schwerpunktthema Sicherheit stehen vor allem die 3 Themenblöcke leistbares Leben, Pflege und starke Gemeinden im Mittelpunkt der Arbeit der Volkspartei Burgenland für 2026. Landesparteiobmann Christoph Zarits und Klubobmann Bernd Strobl betonen dabei die doppelte Rolle der Volkspartei: konsequente Kontrolle und konkrete Lösungen. „Opposition heißt für uns nicht nur aufzeigen, was falsch läuft, sondern klare Antworten liefern. Genau das tun wir, mit einem klaren Plan für die zentralen Herausforderungen im Burgenland“, so Zarits.
Landesparteiobmann Christoph Zarits und Klubobmann Bernd Strobl
Der zentrale Schwerpunkt der Klubklausur im Südburgenland liegt auf der Sicherheitspolitik. Angesichts der veränderten geopolitischen Lage fordert die Volkspartei entschlossenes Handeln und eine rasche Umsetzung des „8+2“ – Wehrdienstmodells. „Die sicherheitspolitische Realität hat sich spürbar verändert. Diese Entwicklung dürfen wir nicht ausblenden. Es ist jetzt die Aufgabe der Politik, Verantwortung zu übernehmen und die richtigen Entscheidungen zu treffen“, betont Zarits. Klar ist für die Volkspartei: „Wir bekennen uns ausdrücklich zum vorgeschlagenen Modell 8+2 Monate Grundwehrdienst.“ Eine zusätzliche Volksbefragung wird dabei als nicht notwendig gesehen: „Die breite Mehrheit der Bevölkerung, Experten und das Bundesheer haben eine klare Haltung. Eine Volksbefragung würde vor allem Zeit kosten. Zeit, die wir in dieser Lage nicht haben“, so Zarits. Strobl ergänzt: „Als Politiker und Verantwortungsträger sind wir gewählt, um Entscheidungen zu treffen. Dieser Verantwortung müssen sich auch die Vertreter der SPÖ und NEOS endlich stellen. Es darf keinen weiteren Aufschub geben. Jetzt ist der Zeitpunkt, die Weichen für die Sicherheit Österreichs zu stellen.“
Neben dem Schwerpunkt Sicherheit setzt die Volkspartei auf drei weitere zentrale Themen: Pflege, leistbares Leben und starke Gemeinden. Im Pflegebereich fordert die Volkspartei die Rückkehr zur echten Wahlfreiheit und eine verlässliche Versorgung. „Nicht die Politik darf entscheiden, wer die Menschen pflegt, sondern die Menschen selbst. Pflege muss sich an den Bedürfnissen der Betroffenen orientieren. Wir fordern daher eine klare Pflegegarantie: Jede und jeder Betroffene muss innerhalb einer Woche einen garantierten Pflegeplatz erhalten. Das ist eine Frage des Respekts gegenüber den Betroffenen“, so Strobl. Beim leistbaren Leben bleibt der Fokus klar auf spürbarer Entlastung, insbesondere bei den Stromkosten. Ziel ist ein transparenter Stromtarif von rund 10 Cent pro Kilowattstunde für alle Haushalte. „Günstiger Strom ist möglich, alle anderen Bundesländer zeigen es längst vor. Jetzt braucht es auch im Burgenland endlich faire Preise für alle“, betont Zarits.
Auch bei den Gemeindefinanzen sieht die Volkspartei dringenden Handlungsbedarf. Viele Gemeinden stehen unter massivem Druck, während ihnen gleichzeitig Mittel entzogen werden. „Unsere Gemeinden brauchen Luft zum Atmen. Steigende Kosten und sinkender Spielraum gehen sich für viele nicht mehr aus“, so Strobl. Gefordert werden eine faire Mittelverteilung, ein Ende der übermäßigen Abzüge und echte Planungssicherheit. Für Zarits ist die Linie klar: „Wir stehen für klare Politik mit Hausverstand. Vor allem bei den Themen Sicherheit, Entlastung und starke Gemeinden. Zu jedem dieser Themen werden wir in den kommenden Monaten konkrete Initiativen und Maßnahmen auf den Weg bringen.“
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