Eisenstadt, 29. 5. 2026
Die Burgenland Energie kündigt derzeit im ganzen Burgenland Einspeiseverträge mit privaten Stromproduzenten. Betroffen sind genau jene Menschen, die in den vergangenen Jahren mit Förderungen und politischen Versprechen dazu motiviert wurden, tausende Euro in Photovoltaik-Anlagen zu investieren.
Jetzt erleben viele PV-Besitzer das böse Erwachen: Für ihren eingespeisten Strom gibt es künftig praktisch nichts mehr. „Zuerst animiert man die Menschen zum Investieren, jetzt schröpft man sie. Wer Strom produziert, bekommt plötzlich 0 Cent dafür. Das ist weder fair noch gerecht“, kritisiert der Energiesprecher der Volkspartei Burgenland Markus Ulram.
Besonders scharf kritisiert ÖVP-Klubobmann Bernd Strobl den sogenannten Fanclub Burgenland: „Die Menschen werden regelrecht in dieses System gedrängt. Wer nicht Mitglied ist, wird benachteiligt. Das ist reine Planwirtschaft und ein handfester rot-grüner Skandal.“
Die Volkspartei fordert daher erneut:
„Gleiches Recht für alle, Abschaffung des Fanclub Burgenland und faire Strompreise für alle Kundinnen und Kunden.“
Anstatt eines undurchsichtigen Fanclub-Systems braucht es endlich eine echte Energiegemeinschaft mit allen Anlagen der Burgenland Energie. „Anstatt den im Burgenland produzierten Strom teuer an der Strombörse zu verkaufen, sollten die Burgenländerinnen und Burgenländer selbst etwas davon haben: mit dauerhaft günstigen und fairen Strompreisen für alle“, so Strobl.
Verantwortung dafür trage letztlich auch Hans Peter Doskozil als Eigentümervertreter der Burgenland Energie. „Doskozil kann sich hier nicht wegducken. Diese Entwicklung passiert unter seiner politischen Verantwortung“, betonen Strobl und Ulram abschließend.



