Eisenstadt, 17. 6. 2026
Mit deutlicher Kritik reagiert ÖVP-Landesparteiobmann Christoph Zarits auf die angekündigte Schließung von Gerichtsstandorte. „Die Schließung von Bezirksgerichten ist eine schlechte Nachricht für den ländlichen Raum. Wenn öffentliche Einrichtungen verschwinden, verliert eine Region an Bedeutung. Gerade in den Bezirksstädten sind Gerichte wichtige Ankerinstitutionen. Deshalb muss jetzt zumindest eines sichergestellt werden: Kein Arbeitsplatz darf verloren gehen“, betont Zarits. Betroffen sein dürften nach aktuellem Stand die Bezirksgerichte in Mattersburg und Oberpullendorf. „Damit drohen erneut leerstehende öffentliche Gebäude und ein weiterer Rückzug staatlicher Einrichtungen aus unseren Regionen.“
Für Zarits steht nun vor allem die SPÖ Burgenland in der Verantwortung. „Jetzt ist die SPÖ gefordert, sich bei ihrer Parteikollegin, Justizministerin Anna Sporrer, für die Interessen des Burgenlandes einzusetzen. Es zeigt sich einmal mehr, dass das schlechte Verhältnis der Doskozil-SPÖ zur Bundesregierung dem Burgenland schadet. Statt mitzureden, werden wir vor vollendete Tatsachen gestellt. Entscheidungen über das Burgenland dürfen nicht ohne das Burgenland getroffen werden. Die Burgenländerinnen und Burgenländer haben sich mehr Einsatz ihrer Landesregierung verdient“, so Zarits abschließend.



