Eisenstadt, 9. 1. 2026
„So viel überregionale Planung wie nötig, so große regionale Spielräume wie möglich!“
„Unser vorrangiges Ziel ist es, so viele spitzenmedizinische Leistungen wie möglich im Burgenland selbst anzubieten, um der Bevölkerung lange Wartezeiten oder Abweisungen zu ersparen – wobei wir natürlich auch keine Gastpatienten aus anderen Bundesländern ausschließen.“ Grenzüberschreitende Planung und Zusammenarbeit seien sinnvoll und notwendig, dürften aber nicht dazu führen, Angebote abzubauen oder gerade im ländlichen Raum die Spitalsstruktur zu schwächen, so LH Doskozil, der an seiner klaren Position festhält: Die grundlegenden Fragen des österreichischen Gesundheitswesens und seiner nachhaltigen Finanzierung müssen beim nächsten Finanzausgleich geklärt werden.
„So viel überregionale Planung wie nötig, so große regionale Entscheidungsspielräume wie möglich – nur so können wir die bestmögliche Versorgung der Menschen in allen Teilen Österreichs gewährleisten“, formuliert Doskozil den aus seiner Sicht zentralen Grundsatz. Sowohl eine gesundheitspolitische „Teilung“ des Burgenlandes als auch eine von Teilen der ÖVP geforderte Zentralisierung des Gesundheitswesens, die im Burgenland zwangsläufig zu Klinikschließungen führen würde, sei daher klar abzulehnen, so Doskozil.


