Eisenstadt, 17. 8. 2026
Mit der neuen Mitmach-Kampagne „Misch dich ein.“ ermutigen die GRÜNEN Burgenland Menschen im ganzen Land dazu, ihre Ideen, Anliegen und Vorschläge einzubringen und ihr Umfeld aktiv mitzugestalten. „Politik lebt davon, dass Menschen sich einmischen. Wir hören zu, nehmen Ideen auf und ermutigen Menschen, selbst vor Ort aktiv zu werden.“, sagt Anja Haider-Wallner, Landessprecherin der GRÜNEN Burgenland und Landeshauptmann-Stellvertreterin.

Viele Möglichkeiten, sich einzumischen
„Misch dich ein.“ ist nicht nur ein Slogan, sondern lädt ganz konkret zum Mitmachen ein. Misch-dich-ein-Karten und aufgestellte Briefkästen bei GRÜNEN Events geben Menschen die Möglichkeit, ihre Ideen und Anliegen direkt einzubringen. Dazu kommen
Veranstaltungen und Aktionen vor Ort, eine Video-Reihe mit aktiven Menschen aus dem Burgenland und Plakataktionen, die zum Mitmachen motivieren. Auch persönliche Gespräche und die Einladung “Auf eine Mischung“ in allen Regionen sind Teil der Kampagne.
„Wir bieten unterschiedliche Möglichkeiten an, sich einzubringen. Vielleicht gibt es eine konkrete Idee für den eigenen Ort, ein Problem, das schon lange niemand angeht, oder einfach den Wunsch, mit uns über ein Thema zu diskutieren. Genau dafür ist ‚Misch dich ein.‘ da“, sagt Samara Sánchez Pöll, Presse- und Medienreferentin der GRÜNEN Burgenland und Klubobfrau der GRÜNEN Eisenstadt, die die Kampagne initiiert hat. Die Kampagne fällt dabei in ein besonderes Jahr für die GRÜNEN Burgenland, die heuer
ihr 40-jähriges Bestehen feiern.
Hitzeschutz braucht mehr Grün
Wie wichtig konkrete Ideen für die Gestaltung unserer Orte sind, zeigt sich auch beim Umgang mit zunehmender Hitze. Stark versiegelte Flächen heizen sich an heißen Sommertagen massiv auf und bleiben bis in die Abendstunden heiß. Die GRÜNEN fordern daher mehr Bäume, weniger Versiegelung und zusätzliche Möglichkeiten für Schatten und Begrünung in den Gemeinden.
„Wir müssen unsere Orte so gestalten, dass Menschen auch an heißen Tagen gerne draußen sein können. Das bedeutet mehr Bäume, mehr Grün und weniger versiegelte Flächen. Gleichzeitig müssen wir dort, wo Bäume aufgrund von Platzmangel oder
unterirdischen Einbauten nur schwer möglich sind, auch neue Wege gehen“, sagt Haider-Wallner. „Das gilt nicht nur für öffentliche Plätze: Auch Gärten können einen wichtigen Beitrag leisten. Jeder Baum, jede begrünte Fläche und jede entsiegelte Stelle hilft dabei, unsere Gemeinden widerstandsfähiger gegen Hitze zu machen.“ Ein konkreter Vorschlag der GRÜNEN Eisenstadt ist ein begrüntes Blätterdach für die Fußgängerzone der Landeshauptstadt. Rank- und Kletterpflanzen könnten auf einer entsprechenden Konstruktion wachsen und so zusätzlichen Schatten schaffen. Ein solches System wurde etwa in der spanischen Stadt Valladolid umgesetzt. „Ein begrüntes Blätterdach kann dort, wo Bäume kurzfristig nicht möglich sind, relativ rasch für zusätzlichen Schatten sorgen. Natürlich ersetzt das weder Bäume noch Entsiegelung und Renaturierung – aber angesichts der zunehmenden Hitzebelastung sollten wir alle Möglichkeiten nutzen“, sagt Sánchez Pöll.
Aus Zuhören wird Einmischen
Ein Beispiel dafür, wie aus Gesprächen mit Bürger:innen konkrete Ideen entstehen können, sind die „Wilden-Ecken“-Tafeln. Die Aktion ist aus einem „Z’ammsitzen“ vor rund zwei Jahren entstanden und wurde von der Landeshauptmann-Stellvertreterin
umgesetzt. Jede burgenländische Gemeinde hat eine Tafel bekommen – sie soll auf Flächen aufmerksam machen, die bewusst wild und naturnah gestaltet und selten gemäht werden.
„Wir können als Regierungspartei Anreize für Gemeindepolitik setzen und Ideen auf den Weg bringen. Ob etwas dann tatsächlich vor Ort umgesetzt wird, können wir aber nicht alleine beeinflussen. Dafür braucht es beherzte Menschen, die zu ihrem Bürgermeister
oder ihrer Bürgermeisterin gehen und sagen: „Wo schaffen wir bei uns im Ort eine Biodiversitätsfläche und stellen die Wilde-Ecken-Tafel auf? “, erklärt Haider-Wallner. Gerade darin sieht die Landessprecherin einen zentralen Gedanken von „Misch dich ein.“: „Die Erwartungen an eine grüne Landeshauptmann-Stellvertreterin sind hoch – und das ist auch gut so. Aber es ist aufgrund der Gemeindeautonomie nicht möglich alles von Seiten des Landes zu richten. Es braucht engagierte Menschen vor Ort, die sich für mehr Grün einsetzen und ihre Ideen auch einfordern. Veränderung gelingt nur gemeinsam.
Die GRÜNEN laden mit der Kampagne daher nicht nur dazu ein, Anliegen abzugeben, sondern wollen Menschen auch langfristig für politische Beteiligung gewinnen. „Wenn man einmal Gefallen am Einmischen gefunden hat, dann liegt es nahe, selbst für den
Gemeinderat zu kandidieren. Denn wer seinen Ort verändern will, sollte nicht nur zuschauen, sondern selbst wirksam mitgestalten“, so Anja Haider-Wallner abschließend.


