Eisenstadt, 18. 1. 2026
„Geld für Menschen statt für Kriege“: Sozialistische Jugend Burgenland setzt mit Schulkalenderaktion Zeichen. Zum Schulbeginn verteilt die SJ Burgenland im ganzen Burgenland Schulkalender und rückt dabei eine zentrale Forderung in den Mittelpunkt: „Militarisierung aus den Schulen!“.

Wie jedes Jahr verteilt die SJ Burgenland auch dieses Jahr zu Schulbeginn Kalender vor den Schulen im ganzen Burgenland. Im Mittelpunkt der Aktion seht dieses Jahr die Forderung: „Militarisierung raus aus den Schulen!“. „Bildung muss junge Menschen vermitteln, wie Konflikte friedlich gelöst werden können. Statt Rekrutierungsmaßnahmen braucht es Unterricht über Demokratie und internationale Zusammenarbeit und die Bedeutung der österreichischen Neutralität – und das von ausgebildeten Pädagog*innen Militarisierung schafft keinen Frieden“, so Vanessa Wiener weiter. Die Kritik richtet sich gegen die zunehmende Militarisierung des Bildungssystems. So soll künftig die sogenannte „geistige Landesverteidigung“ verpflichtend im Unterricht verankert werden. Gleichzeitig stieg die Zahl der Schulbesuche von Informations-Offizier*innen des Bundesheeres von 221 im Jahr 2017 auf fast 3.000 im Schuljahr 2024/25. Ziel ist es, junge Menschen für den Wehrdienst und militärische Laufbahnen zu gewinnen. „Gerade in Zeiten der Teuerung ist es uns wichtig, Schüler*innen kostenlose Unterlagen zur Verfügung zu stellen, die sie bei der Organisation ihres Schulalltags unterstützen. Mit unserem Schulkalender wollen wir einen kleinen Beitrag leisten und gleichzeitig dazu anregen, sich mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinanderzusetzen“, so Vabessa Wiener abschließend.

