20 Jahre Red Rider Burgenland: Einsatz für Sicherheit und die Interessen der Motorradfahrer

Nikitsch, 26. 9. 2026

Motorradsternfahrt führte von Eisenstadt und Güssing zum Jubiläumsfest nach Nikitsch

Die Red Rider Burgenland feiern ihr 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass fand am Samstag eine Motorradsternfahrt von Eisenstadt und Güssing nach Nikitsch statt. Gemeinsam mit Landesrat Heinrich Dorner wurde dort das Jubiläum des sozialdemokratischen Motorradclubs gefeiert. Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 setzen sich die Red Rider für die Interessen der Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer sowie für mehr Sicherheit im Straßenverkehr ein.

„20 Jahre Red Rider Burgenland sind 20 Jahre Engagement für die Anliegen der Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer. Wir wollen eine starke Stimme für jene sein, die mit dem Motorrad unterwegs sind, und gleichzeitig unseren Beitrag für mehr Sicherheit auf unseren Straßen leisten“, erklärt Präsident Heinz Heidenreich.

Seit 20 Jahren eine Stimme für Motorradfahrer

Die Red Rider Burgenland wurden 2006 als sozialdemokratischer Motorradclub gegründet. Erster Präsident war Mag. Georg Pehm. Im Jahr 2012 übernahm Manfred Schanta die Führung des Vereins. Seit 2018 steht Heinz Heidenreich an der Spitze der Red Rider.

Ziel des Vereins ist es, die Interessen der Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer auch in der Verkehrspolitik einzubringen und auf die besonderen Bedürfnisse von Zweiradfahrerinnen und Zweiradfahrern aufmerksam zu machen.

„Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer sind ein Teil des Straßenverkehrs. Ihre besonderen Anforderungen müssen deshalb bei Verkehrskonzepten, im Straßenbau und bei Sicherheitsmaßnahmen entsprechend berücksichtigt werden“, so Heidenreich.

Forderungen für mehr Sicherheit und faire Rahmenbedingungen

Zu den langjährigen Forderungen der Red Rider zählen unter anderem eine bessere Berücksichtigung von Zweiradfahrerinnen und Zweiradfahrern im Stadtverkehr, die Freigabe von Busspuren für Motorräder, zusätzliche Abstellmöglichkeiten in Städten sowie vorgezogene Haltelinien an Kreuzungen.

Darüber hinaus setzen sich die Red Rider unter anderem für eine Änderung bei der Bemessung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) nach dem tatsächlichen Benzinverbrauch anstelle des Hubraums, eine sechsmonatige Vignette für Motorräder sowie weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit ein.

Dazu gehören insbesondere mehr Unterfahrschutz bei Leitschienen, durchgehende Prallwände und die stärkere Berücksichtigung der Anforderungen von Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern bereits bei der Planung und beim Bau von Straßen.

Dorner: „Sicherheit muss im Mittelpunkt stehen“

Landesrat Heinrich Dorner betonte im Rahmen der Jubiläumsfeier die Bedeutung von Initiativen, die sich mit den besonderen Anforderungen des Motorradverkehrs auseinandersetzen.

„Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer sind ein wichtiger Teil unserer Verkehrsgemeinschaft. Gerade bei der Verkehrssicherheit braucht es Bewusstseinsbildung, gegenseitige Rücksichtnahme und eine entsprechende Infrastruktur. Initiativen wie die Red Rider tragen dazu bei, die Anliegen der Motorradfahrer sichtbar zu machen und wichtige Themen in die öffentliche Diskussion einzubringen“, so Landesrat Heinrich Dorner.

Fahrsicherheit als wichtiger Beitrag

Besonders die Verkehrssicherheit steht bei den Red Ridern im Mittelpunkt. Ein besonderer Dank gilt deshalb dem Polizeisportverein Burgenland, Sektion Motorsport. Dieser veranstaltet jedes Jahr zu Beginn der Motorradsaison ein Fahrsicherheitstraining „Fit 2 Ride“, an dem auch die Red Rider herzlich willkommen sind.

Das Training bietet Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern die Möglichkeit, ihr Fahrkönnen zu verbessern und sich unter professioneller Anleitung auf die Motorradsaison vorzubereiten.

„Sicherheit beginnt beim eigenen Verhalten, aber sie braucht auch die richtigen Rahmenbedingungen. Deshalb ist uns die Zusammenarbeit mit dem Polizeisportverein Burgenland und das Fahrsicherheitstraining besonders wichtig“, betont Heidenreich.

Jubiläum als Auftakt für die nächsten Jahre

Mit der Motorradsternfahrt von Eisenstadt und Güssing nach Nikitsch feierten die Red Rider nicht nur ihre 20-jährige Geschichte, sondern richteten gleichzeitig den Blick nach vorne.

Auch in Zukunft wollen die Red Rider Burgenland die Anliegen der Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer in die politische und gesellschaftliche Diskussion einbringen und sich für mehr Sicherheit, faire Rahmenbedingungen und eine stärkere Berücksichtigung des motorisierten Zweiradverkehrs einsetzen.

20 Jahre Red Rider Burgenland – eine starke Stimme für Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer.

 

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