NAHVERSORGER IM STADTZENTRUM IST UNERLÄSSLICH!

Oberpullendorf, 19. 1. 2026

BÜRGERMEISTER HEISZ WILL DIE DROHENDE SCHLIEßUNG DER BILLA-FILIALE VERHINDERN

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Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Billa-Filiale in der Augasse 31 geschlossen werden soll. Vor allem für die Bewohner:innen in den 25 Wohnungen des Betreubaren Wohnens, (ca. weitere 40 Wohneinheiten beim ehemaligen Gasthof Krail sind schon in Planung) sowie die Angestellten in den Büros und Geschäften im Stadtzentrum eine Katastrophe. Nun wurde in einem persönlichen Gespräch mit der REWE Group vereinbart, nochmals alle Optionen zu prüfen.

Die Sorge unter den Bewohner:innen des Betreubaren Wohnens über die angekündigte Schließung derBilla-Filiale ist groß, weiß Bürgermeister Johann Heisz zu berichten: „Ich habe in den vergangenen Tagenmit einigen von ihnen gesprochen. Einer der wichtigsten Gründe, warum sie sich für das BetreubareWohnen entschieden haben, ist die gute Erreichbarkeit eines Supermarktes. Er liegt in unmittelbarer Näheund ermöglicht, selbstständig einkaufen zu gehen. Das gibt ihnen Sicherheit und bietet Lebensqualität imAlter. Wenn die Billa-Filiale in der Augasse schließt, dann sind viele von ihnen auf Einkaufshilfeangewiesen.“ Eine Petition mit Unterschriftenaktion wird auf die Beine gestellt und an den Bürgermeisterübergeben. Dieser dankt für die Initiative und bekräftigt, dass auch er sich für den Erhalt der Supermarkt-Filiale einsetzen will. Schließlich hat er dort vor seinem Bürgermeisteramt 35 Jahre lang gearbeitet.

Bei einem persönlichen Gespräch mit Vertreter:innen der REWE Group hat Bürgermeister Heisz den Wunsch nach dem Erhalt der Filiale im Stadtzentrum bekräftigt: „Das Gespräch war sehr konstruktiv, mit der REWE Group gab es schon immer ein gutes Einvernehmen. Es freut mich, dass wir übereingekommen sind, dass nochmals alle Optionen geprüft werden. Sowohl die Stadtgemeinde als auch das Unternehmen sind interessiert daran, eine Lösung zu finden. Es wird in naher Zukunft ein weiteres Gespräch geben.“

Bürgermeister Heisz hat durchaus Verständnis für die Situation der Unternehmer:innen, die vor allem auf wirtschaftliche Rahmenbedingungen reagieren müssen. „Jedes Unternehmen muss wirtschaftlich funktionieren, das ist nachvollziehbar. Und deshalb auch meine Bitte an die Bürger:innen: Nutzen Sie die Möglichkeit, im Zentrum der Stadt einzukaufen und unterstützen Sie damit unsere Geschäfte.“

Eine entsprechende Unterschriftenliste gegen die Schließung der Billa-Filiale in der Augasse liegt ab dem 20.01.2026 zur Einsicht und Unterzeichnung auf.

 

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