Eisenstadt, 2. 2. 2026
Die aktuellen Asbestfunde im Burgenland sorgen für massive Verunsicherung in der Bevölkerung. Berichte über mögliche Belastungen im Straßenbelag, teilweise auch auf Gehsteigen, werfen ernste Fragen zum Gesundheits- und Krisenmanagement der rot-grünen Landesregierung auf. Für die Volkspartei Burgenland ist klar: Eine Pressekonferenz und eine Taskforce reichen nicht aus. „Gerade bei einem Thema wie Asbest gilt null Toleranz bei Unsicherheit. Die Menschen haben ein Recht auf klare Antworten und volle Transparenz“, betont Landesparteiobmann Christoph Zarits.
Die Volkspartei Burgenland fordert daher umgehend flächendeckende Kontrollen im gesamten Burgenland. Ziel müsse es sein, mögliche Gesundheitsrisiken rasch zu erkennen, die Bevölkerung verständlich zu informieren und die Sicherheit der Burgenländerinnen und Burgenländer zu gewährleisten. „Asbest ist kein Randthema, sondern ein ernstes Gesundheitsrisiko. Wenn es Hinweise auf Belastungen gibt, dann muss sofort, umfassend und offen gehandelt werden“, stellt Zarits klar. Alles andere schade dem Vertrauen der Bevölkerung.
Besonders kritisch sieht die Volkspartei, dass es bereits vor rund einem halben Jahr erste Hinweise auf eine mögliche Asbestproblematik im Südburgenland gegeben haben soll. Dennoch sei es offenbar zu keinen ausreichenden Konsequenzen gekommen. „Bei einem Gesundheitsrisiko dieser Größenordnung braucht es frühzeitiges Handeln, klare Zuständigkeiten und ein funktionierendes Krisenmanagement. Genau das war bislang nicht erkennbar“, so Zarits. Um die zahlreichen offenen Fragen zu klären, wird die Volkspartei Burgenland daher eine Sondersitzung des Burgenländischen Landtags beantragen. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner müssen dort Rede und Antwort stehen.
Klubobmann Bernd Strobl unterstreicht den dringenden Aufklärungsbedarf: „Die zentrale Frage für die Menschen lautet: Was bedeutet Asbest im Alltag konkret? Wo wurde er festgestellt, besteht eine Gefahr und welche Maßnahmen sind notwendig?“ Gleichzeitig gehe es auch um politische Verantwortung. „Nur durch lückenlose Kontrollen, vollständige Offenlegung aller Erkenntnisse und eine ehrliche Kommunikation kann Vertrauen geschaffen werden. Die Gesundheit der Burgenländerinnen und Burgenländer muss oberste Priorität haben, alles andere ist inakzeptabel“, so Strobl abschließend.


