Landtagspräsidentin Verena Dunst mahnt zu mehr Bewusstsein der Menschenrechte

Eisenstadt, 9. 12. 2022

Internationaler Tag der Menschenrechte

Landtagspräsidentin Verena Dunst mahnt zu mehr Bewusstsein der Menschenrechte. Zwangsheirat, Massenvergewaltigungen, Massengräber, Kinderarbeit: In vielen Teilen der Welt werden die Menschenrechte missachtet, obwohl sie allen Menschen gleichermaßen zustehen. Unabhängig von Alter, Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht und Religion. Der internationale Tag der Menschenrechte, der daran erinnern soll, wird jedes Jahr am 10. Dezember gefeiert.

 

Eisenstadt, 09. Dezember: Am 10. Dezember 1948 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Eleanor Roosevelt las die Menschenrechte vor den Vereinten Nationen in Paris vor. Es war ein historischer Meilenstein, denn erstmals in der Geschichte der Menschheit verständigten sich die damals 56 UN-Mitgliedsstaaten auf Rechte, die für alle Menschen gelten. Der Schutz der Menschen sollte künftig auch von der Staatsgemeinschaft der Vereinten Nationen getragen werden und nicht mehr nur von den Staaten alleine. Dies war eine direkte Reaktion auf die Gräuel des zweiten Weltkrieges und des Holocaust. Man wollte sichergehen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.

Um daran zu erinnern, wird an diesem Tag jährlich zusätzliche Aufmerksamkeit auf die Menschenrechtssituation gerichtet, um ein größeres Bewusstsein für dieses Thema in der Öffentlichkeit zu schaffen. „Es ist wichtig, an diesem Tag daran zu denken, dass die Menschenrechte nicht selbstverständlich sind. Daher müssen wir stetig wachsam sein und aufpassen, dass diese Errungenschaft nicht verloren geht. Leider gibt es zurzeit viele Länder auf der Erde, in denen täglich grobe Menschenrechtsverletzungen stattfinden“, so Landtagspräsidentin Verena Dunst, wie der zweite Weltkrieg und der Holocaust zeigten.

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