Digitaler Briefkasten: Flop – Bundesrechenzentrum Auskunft DSGVO in Papier

Digitaler Briefkasten: Top oder Flop?: Ab sofort werden Sie unter diesem Titel über die Fähigkeit (Top) oder Unfähigkeit (Flop) von österreichischen Behörden aus den Bereichen Bund-Land-Gemeinde bei der Zustellung ihrer behördlichen Dokumente an digitale Briefkästen informiert.

Behördenbewertung „Nicht genügend“ für das Bundesrechenzentrum (BRZ)

Das Antwortschreiben des BRZ zu einem Auskunftsbegehren gem. DSGVO wurde in Papier per Brief zugestellt obwohl die Auskunftsperson über einen digitalen Briefkasten verfügt. Vor allem das BRZ als Verwalter und Dienstleister für hunderte Behörden und als Verantwortlicher für den digitalen Briefkasten hat keine Prüfroutine für ihre Erledigungsschreiben?

So geht Digitalisierung nicht. Nach wie vor wird in den Ministerien an tausenden geleasten Druckern tonnenweise Papier produziert und über die Post offen oder per Einschreiben zugestellt. Der Bürger muss das Papier dann wieder einscannen um digital mit seiner Handysignatur gegen die Erledigung zu berufen oder darauf zu reagieren. Die Papierzustellung ist nach wie vor ein Millionengeschäft für die PostAG die zumindest dem Autor immer noch negativ durch die Sonderoperation „Edelstein“ und einen Datenschutzskandal in Erinnerung ist. https://profil.at/amp/wirtschaft/das-tuerkise-finanzministerium-und-sein-projekt-edelstein/400945817

In Zeiten der Digitalisierung gibt die Republik 20 Millionen für neue multifunktionale Kopiergeräte aus. Auf den Druckern wird noch immer fleißig gedruckt. Es wird aber auch fleißig Papier durch die Scan-Funktion digitalisiert. Trotz mehr und mehr digitalen Medien, die Einzug in unseren Alltag erhalten haben, prognostizieren Experten einen Zuwachs in der Zelluloseerzeugung von 1,2 Prozent jährlich für die gesamte Europäische Union bei einer gleichbleibenden Bevölkerungszahl.

http://bkftv.at/2021/03/20/neues-aus-der-welt-der-offenen-staatsvergaben-2/

Screenshot des digitalen Briefkastens des Autors

Liebe Leser! Ihre Mitarbeit ist gefragt

Teilen Sie uns ihre persönlichen Erfahrungen mit dem digitalen Briefkasten und ihrer digitalen Signatur in Bezug auf Ihre Zufriedenheit oder Unzufriedenheit zu Erledigungen ihrer Behörden mit. Wir veröffentlichen Ihre positiven und negativen Erlebnisberichte anonymisiert unter Wahrung des Quellenschutzes. Derzeit besitzen bereits 470.000 Unternehmer und 170.000 Bürger in Österreich einen amtlichen digitalen Briefkasten.

Der Staat ist bemüht in Österreich die Digitalisierung voran zu treiben

Die Schlagwörter dazu: Digitale Signatur, digitaler Briefkasten, Government Cloud und vieles mehr unter Einsatz von RPA: Robotic Process Automation, IPA: Intelligent Processing und automatisierter KI: Künstliche Intelligenz, Apps, digitales Österreich, e-Government, mobiles-Government usw….

Im digitalen Briefkasten können auch RSa- und RSb-Zustellungen von Behörden empfangen werden

Blackoutsicher ist das digitale Postfach natürlich nicht!

Bei Stromausfall wird das System auf „Papierzustellung“ per Brief umgestellt.

Für alle Behörden, den Staat, Firmen, Institutionen, Personen und überhaupt „Jeden und Alles“ gilt die Unschuldsvermutung. (hu) ++ende++

Schreiben Sie uns zum Thema:

Herbert Unger – freier Journalist bei bkftv.at
herbert.unger@bkftv.at oder 06645344908
Vertrauliche Kommunikation über: Threema ID hcclnoname: WUU3ZJJV
sowie Signal-Messenger oder persönliche Treffen: Face-to-Face

Quellen zum Artikel oder bei Interesse zu Ihrer vertiefenden Information:

Digitaler Briefkasten
https://www.bmdw.gv.at/Services/ElektronischeZustellung.html

Digitale Signatur
https://www.handy-signatur.at/hs2/

Digitales Österreich
https://www.digitalaustria.gv.at/

Bundesrechenzentrum (BRZ)
https://www.brz.gv.at/was-wir-tun/services-produkte/Elektronische-Zustellung.html

Negativbeispiel am Beispiel der DSGVO und einer Papiererledigung im BMLV
http://bkftv.at/2021/03/06/wenn-der-digitale-buerokratiekiller-zum-papiertiger-wird/

Grundsätzliche Zusammenfassung aktueller Digitalisierungsprojekte
http://bkftv.at/2020/09/19/e-government-gesetz-passgesetz-digitale-ueberwachung/

Keine Digitalisierung ohne Bandbreite, Glasfaser und 5G-Ausbau
http://bkftv.at/2021/04/18/zuegiger-ausbau-a1-versorgt-bereits-38-millionen-oesterreicherinnen-mit-5g/

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