St. Margarethen: Premiere „neue Passion“ Emmaus – Geschichte eines L(i)ebenden

Am 26. Mai 2022 war es endlich so weit. Nach einer covid-bedingten Absage im Jahr 2021 starten die “Passionsspiele” mit 17 Vorstellungen im „kleinen“ Steinbruch. Die Ruffinibühne bietet dazu 2.300 Sitzplätze mit einem neuen Bühnenbild.

Die #Emmaus – Geschichte eines L(i)ebenden

Unter diesem Motto finden vom 26. Mai bis 10. Juli 2022 die neuen Passionsspiele in St. Margarethen statt. Alle fünf Jahre sind rund 400 ehrenamtliche Laiendarsteller und 200 Helfer mit großem Einsatz und voller Leidenschaft bei den Aufführungen dabei.

Spielleiter Dr. theol. Richard Geier hat den Text der Passionsspiele neu „formatiert“ wie auf Radio Burgenland zu hören ist und auch die Regie beschreitet unter Regisseur MMag. DDr. Alexander M. Wessely neue Wege. Es wurde somit mit Spannung erwartet, was die Zuseher bei der Premiere im Steinbruch zu sehen und zu hören bekommen. Ein neues Bühnenbild, neue Gewänder, neue Inszenierung, neuer Text, neue Musik. Eine Herausforderung besonders für die Laiendarsteller.

Spielleiter Dr. Pfarrer Richard Geier begrüßt die Ehrengäste, Besucher, seine Laiendarsteller, die freiwilligen Helfer und Gäste.

Richard Geier, Pfarrmoderator der Passionsspielgemeinde St. Margarethen, begrüßte die vielen Ehrengäste aus Religion, Kultur und Politik

Sein besonderer Dank galt Landeshauptmann Mag. Doskozil (SPÖ), welcher den Passionsspielen mit einer Förderung von 200.000 Euro unter die Arme griff. Mit diesem Förder-„Steuergeld“ wurde das Bühnenbild finanziert, wie wir bei der Premiere von Pfarrer Geier erfuhren. Den beiden Hauptsponsoren der Passionsspiele, der Baufirma Waha und aus Eisenstadt der Autofirma Weintritt wurde durch Herrn Pfarrer Geier ebenso gedankt (Übernahme Premierenbuffet) wie allen Passionsspielern und Helfern, die traditionell gratis am Schauspiel mitwirken. Weitere Sponsoren finden Sie auf der Internetseite passion.at – Wieso sind Sponsoren wichtig?

Mit den Eintrittsgeldern können somit weiterhin ohne Abstriche bedürftigen Menschen sowie verschiedene gemeinnützige, karitative und kirchliche Vorhaben unterstützt werden. In den letzten 10 Jahren wurden mehr als 1,6 Mio. Euro für viele Projekte verwendet. Details dazu finden Sie hier: https://www.passio.at/seite.mv?20-40-00-00

Persönliche Bemerkung des Autors, der in seiner Jugend selbst an den Passionsspielen als Kind im Volk und dann später als römischer Soldaten mitwirkte:

Mir hat die Vorstellung samt dem neuen Bühnenbild und neu „formatierten Text“ sehr gut gefallen. Die „Erzählungen“ der Emmausjünger sorgen für zusätzliche Informationen, Rückblenden und schöne Szenenübergänge. Die gesamte „neue Passion“ erklärt die „Geschichte eines L(i)ebenden“ verständlich und nachvollziehbar. Regisseur Wessely ist es gelungen den Raum der neuen Bühne optimal zu nutzen und das Passionsspiel ausgezeichnet zu inszenieren. Es war immer etwas los auf der Bühne. Die Hör- und Sehsinne der Zuschauer waren immer aufmerksam – auf vollen Empfang – gefordert. Meist harmonische langsame Szenen, dann aber auch wieder schnelle Darstellungen machten das Schauspiel interessant. Die Übergänge wurden mit Erzählungen der Emmausjünger eingeleitet oder übergeleitet. Wie bei einem Spielfilm fügt sich die neue Musik und der Chorgesang perfekt in die Worte, die Bilder und in das Tempo der neuen Passionsinszenierung ein. Mag. Thomas Steiner, der musikalischer Leiter der Passionsspiele, komponierte und realisierte speziell für die Passionsspiele konzipierte Musikstücke.

Das neue Wort, die neuen Bilder,  in neuer Darstellung begleitet von neuer Musik wurden zur „neuen Passion“ die unter freiem Himmel im historischen Rönersteinbruch von 400 Laiendarstellern „erzählt“ wurde. Erzählt wird diese Geschichte über einen L(i)ebenden in langer religiöser Tradition – seit 1926  in St. Margarethen (#magredn)

Zusammengefasst meint #daunger:
Es hat mir sehr gut gefallen – schauen Sie sich das an!

2021 „Engerer Kontakt zum Publikum“ ORF Zitat: „Der Pfarrer hat für die Passionsspiele auch einen neuen Text verfasst. Es soll nicht mehr nur ein Historienspiel aufgeführt werden, sondern eine jetztzeitige Deutung der Bibelgeschichte. Die kleinere Bühne würde laut Pfarrer Geier der neuen Fassung der Passion zugutekommen. Die etwas kleinere Bühne mit doch 2400 Zuschauern bietet die Möglichkeit, dass wir das Passionsspiel jetzt auch etwas komprimierter und fokussierter darstellen können – auch in einem engeren Kontakt zum Publikum“, so Pfarrer Geier.“ Dieses Vorhaben ist gelungen. https://burgenland.orf.at/v2/news/stories/2946942/

Die Premiere war ausgebucht. Zu den anderen 16 Vorstellungen könnte die Buchungslage besser sein. Kartenbuchung hier – http://www.passio.at/seite.mv?10-30-00-00

Hoffentlich entscheiden sich noch viele Menschen die „neue Passion“ im Römersteinbruch zu erleben. Es gibt noch genügend Karten für die verbleibenden 16 Vorstellungen. Das Premierenpublikum war begeistert und die Rückmeldungen an die Laienschauspieler und die Spielleitung waren sehr positiv. Ein gelungener Nachmittag in St. Margarethen.

Quellen:

http://www.passio.at/

Bericht und Fotos: Herbert Unger bkftv.at  Genießen Sie die Fotostrecke zur Premiere der neuen Passion ++ende++ -hu-

 


Herbert Unger – freier Journalist bei bkftv.at
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Meine Artikel: http://bkftv.at/author/hu/
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